Mehr Raum für…

null

Bewegung gibt dem Alltag
von Heinrich Schardt nicht nur Struktur,
sondern hat ihm auch
durch eine schwere Zeit geholfen.

null

Reinhard Rahm teilt seinen Freiraum
am liebsten mit Familie und Freunden.
Am liebsten draußen in der Natur.

null

Wenn alles zu viel wird,
braucht es nicht nur weniger,
sondern das Richtige,
zum Beispiel gesundes Essen aus dem Garten.
Meint Edith Zapf.

null

Nicht alles in Esther Singer-Solgers Leben
ist wie in den Märchen.
Aber diese bereichern ihr Leben und
ihre Freiheit im Denken.

Sehr geehrte Damen und Herren,

können Sie sich auch noch daran erinnern, wie Sie damals in Ihrer Jugend über das Erwachsensein gedacht haben? Und wie es dann schließlich wirklich war? Wir verändern und entwickeln unsere Per-sönlichkeit mit den Aufgaben, die das Leben an uns stellt. Genau hier liegt die Chance unserer Gesellschaft, einer „Gesellschaft des langen Lebens“: Mit 65 Jahren haben wir heute meist noch viel vor uns – und darum Zeit und neue Möglichkeiten, unserem Leben eine positive Wendung zu geben. Auch um gesund zu werden oder gesund zu bleiben.

Gesundheit beginnt bei der Einstellung zum Leben. Wir wissen, dass wir viel bewirken können, wenn wir achtsam mit uns selbst umgehen. Und wir haben den dazugewonnenen Freiraum, das Leben nach unseren jeweiligen Möglichkeiten neu zu gestalten: Wir können das essen, was der Körper braucht und was ihm guttut. Wir können uns so bewegen, wie es uns entspricht. Und wir können uns mit anderen austauschen, unsere Gedanken immer wieder neu fordern.

Die Menschen, die wir Ihnen auf dieser Website vorstellen, haben unterschiedliche Lebensgeschichten, Interessen und Begabungen, aber eines gemeinsam: Sie kümmern sich um ihre Gesundheit und genießen ihren neu gewonnenen Freiraum im Alter in vollen Zügen. Vielleicht entdecken auch Sie, wie Sie Ihren Freiraum im Alter (neu) gestalten möchten?

Ich wünsche Ihnen viele anregende Impulse und gute Ideen!

 

Ihre

Melanie Huml, MdL
Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege



Heinrich Schardt:

„Nach dem Sport hat man einiges im Kopf gelöst.“

Früher durfte es gern ein bisschen länger und ein bisschen mehr von allem sein. Zwei Marathons zum Beispiel. Oder Ehrgeiz und Stolz. Heute will Heinrich Schardt aus Ingolstadt keine Rekorde mehr brechen, sondern seinen Körper auch mit 65 Jahren einfach nur beweglich und fit halten, damit er seinen Alltag möglichst lange selbstbestimmt bewältigen kann. Dank der Kneipp- und Gymnastikkur-se, die der passionierte ehemalige Läufer und gebürtige Oberpfälzer fast täglich leitet, bleibt der Rentner am Ball und tauscht sich regelmäßig mit Gleichgesinnten aus. Auch als es Schardt aufgrund von Mobbingproblemen am Arbeitsplatz psychisch schlecht ging, hat ihn die regelmäßige Bewegung aus seinem Tief geholt. Heute fühlt er sich trotz leichter Arthrose in den Knien und in der Schulter wie 40. Und wenn der Bauch wegen der täglichen Übungen in Form bleibt, stört ihn das auch nicht.

Heinrich Schardt:

„Nach dem Sport hat man einiges im Kopf gelöst.“

Früher durfte es gern ein bisschen länger und ein bisschen mehr von allem sein. Zwei Marathons zum Beispiel. Oder Ehrgeiz und Stolz. Heute will Heinrich Schardt aus Ingolstadt keine Rekorde mehr brechen, sondern seinen Körper auch mit 65 Jahren einfach nur beweglich und fit halten, damit er seinen Alltag möglichst lange selbstbestimmt bewältigen kann. Dank der Kneipp- und Gymnastikkur-se, die der passionierte ehemalige Läufer und gebürtige Oberpfälzer fast täglich leitet, bleibt der Rentner am Ball und tauscht sich regelmäßig mit Gleichgesinnten aus. Auch als es Schardt aufgrund von Mobbingproblemen am Arbeitsplatz psychisch schlecht ging, hat ihn die regelmäßige Bewegung aus seinem Tief geholt. Heute fühlt er sich trotz leichter Arthrose in den Knien und in der Schulter wie 40. Und wenn der Bauch wegen der täglichen Übungen in Form bleibt, stört ihn das auch nicht.

Edith Zapf:

„Mein ganzes Leben erinnert mich daran, gesund zu bleiben.“

Edith Zapfs Leben nahm von einem Tag auf den anderen eine Wendung. Sie gab das Geschäft auf, pflegte ihre kranke Mutter und erkannte auf einmal, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Denn sie war es, die nicht mehr konnte. Seit dem frühen Burnout brachte die heute 72-jährige Rentnerin aus Rehau in Oberfranken ihr Leben wieder in Ordnung, indem sie sich Zeit nahm und sich daran erinnerte, was im Leben wirklich zählt. Dazu gehört auch eine gute, gesunde Ernährung. Vor allem natürliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Kräuter sind ihr wichtig, aus dem eigenen Garten, immer frisch zubereitet und am liebsten im Kreise der Familie verzehrt. Dann darf es auch mal ein Stück Kuchen sein. Auch die Arbeit in der Natur, ihr Interesse für Heilkräuter und die tägliche Stunde Yoga halfen ihr dabei, ihren neuen Alltag zu festigen. Der Wunsch, ihre Ärztin möglichst selten sehen zu müssen, geht bis heute ganz gut auf.

Edith Zapf:

„Mein ganzes Leben erinnert mich daran, gesund zu bleiben.“

Edith Zapfs Leben nahm von einem Tag auf den anderen eine Wendung. Sie gab das Geschäft auf, pflegte ihre kranke Mutter und erkannte auf einmal, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Denn sie war es, die nicht mehr konnte. Seit dem frühen Burnout brachte die heute 72-jährige Rentnerin aus Rehau in Oberfranken ihr Leben wieder in Ordnung, indem sie sich Zeit nahm und sich daran erinnerte, was im Leben wirklich zählt. Dazu gehört auch eine gute, gesunde Ernährung. Vor allem natürliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Kräuter sind ihr wichtig, aus dem eigenen Garten, immer frisch zubereitet und am liebsten im Kreise der Familie verzehrt. Dann darf es auch mal ein Stück Kuchen sein. Auch die Arbeit in der Natur, ihr Interesse für Heilkräuter und die tägliche Stunde Yoga halfen ihr dabei, ihren neuen Alltag zu festigen. Der Wunsch, ihre Ärztin möglichst selten sehen zu müssen, geht bis heute ganz gut auf.

Reinhard Rahm:

„Was Schöneres gibt es eigentlich nicht.“

Die meisten der Herren, die sich manchmal zu Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen treffen, kennen sich seit ihrer Jugend. Sie tragen das gleiche Hemd, sie sind Mitglieder desselben Gymnastikvereins. Einer von ihnen ist Reinhard Rahm, 67-jähriger Rentner aus Regnitzlosau in Oberfranken. Tatsächlich verbindet die Männer noch mehr als der wöchentliche Gymnastikkurs, sie unternehmen Rad- und Wanderausflüge, singen zusammen und helfen sich im Alltag gegenseitig aus. Und wenn es darum geht, die Requisiten für den Abenteuertag herzustellen, der einmal jährlich für die Kinder auf der Wiese seiner Schwägerin nebenan stattfindet, hat Rahm ebenfalls ein tolles Team, das zusammen anpackt. Der dreifache Familienvater und Ehemann hat gerne die ganze Familie um sich – und dann und wann aber auch gern mal seine Ruhe, um seinen Hobbys in der Werkstatt nachzugehen.

Reinhard Rahm:

„ Was Schöneres gibt es eigentlich nicht.“

Die meisten der Herren, die sich manchmal zu Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen treffen, kennen sich seit ihrer Jugend. Sie tragen das gleiche Hemd, sie sind Mitglieder desselben Gymnastikvereins. Einer von ihnen ist Reinhard Rahm, 67-jähriger Rentner aus Regnitzlosau in Oberfranken. Tatsächlich verbindet die Männer noch mehr als der wöchentliche Gymnastikkurs, sie unternehmen Rad- und Wanderausflüge, singen zusammen und helfen sich im Alltag gegenseitig aus. Und wenn es darum geht, die Requisiten für den Abenteuertag herzustellen, der einmal jährlich für die Kinder auf der Wiese seiner Schwägerin nebenan stattfindet, hat Rahm ebenfalls ein tolles Team, das zusammen anpackt. Der dreifache Familienvater und Ehemann hat gerne die ganze Familie um sich – und dann und wann aber auch gern mal seine Ruhe, um seinen Hobbys in der Werkstatt nachzugehen.

Esther Singer-Solger:

„Für mich ist jeder Tag neu.“

Die Kinder sind mittendrin in der Geschichte, wenn die 68-jährige Dame mit den weißen Haaren vorne im Klassenzimmer von den Bremer Stadtmusikanten erzählt. Diese Geschichten, vor allem Märchen, faszinieren Esther Singer-Solger aus dem niederbayrischen Aldersbach schon seit ihrer Kindheit. Heute gibt sie diese in Märchenstunden, bei Kirchenführungen, bei ihrer Hospizarbeit und in selbst geschriebenen Texten gerne an junge und ältere Menschen weiter. Die Freiheit im Denken und die unstillbare Neugierde treiben sie an. Und diese Begeisterung ist ansteckend. Körperlich muss die Rentnerin, die eigentlich nie in Rente gegangen ist, dagegen sehr auf sich achten, Sport ist nur sehr eingeschränkt möglich. Die Beweglichkeit im Kopf dagegen ist grenzenlos. „Man sollte sich nie als fertig betrachten“, meint die lebensfrohe gebürtige Freisingerin, Mutter, Ehefrau, Telefonseelsorgerin und noch so einiges mehr.

Esther Singer-Solger:

„Für mich ist jeder Tag neu.“

Die Kinder sind mittendrin in der Geschichte, wenn die 68-jährige Dame mit den weißen Haaren vorne im Klassenzimmer von den Bremer Stadtmusikanten erzählt. Diese Geschichten, vor allem Märchen, faszinieren Esther Singer-Solger aus dem niederbayrischen Aldersbach schon seit ihrer Kindheit. Heute gibt sie diese in Märchenstunden, bei Kirchenführungen, bei ihrer Hospizarbeit und in selbst geschriebenen Texten gerne an junge und ältere Menschen weiter. Die Freiheit im Denken und die unstillbare Neugierde treiben sie an. Und diese Begeisterung ist ansteckend. Körperlich muss die Rentnerin, die eigentlich nie in Rente gegangen ist, dagegen sehr auf sich achten, Sport ist nur sehr eingeschränkt möglich. Die Beweglichkeit im Kopf dagegen ist grenzenlos. „Man sollte sich nie als fertig betrachten“, meint die lebensfrohe gebürtige Freisingerin, Mutter, Ehefrau, Telefonseelsorgerin und noch so einiges mehr.